"Bewusst die Unwahrheit gesagt haben die Vertreter der AGR Herten bei der letzten Sitzung des Umweltausschusses." meint Dr. W. Mast, Vertreter der Fraktion AUF/PDS.Die Linke im Umweltausschuss Gelsenkirchen. Nach den Recherchen von Umwelt-Experten können die hochgiftigen HCB-Abfälle sehr wohl in Australien entsorgt werden (WAZ vom 20.2.07). Der Giftstoff lasse sich entgegen den Aussagen der Firma außerdem wesentlich umweltfreundlicher ohne Verbrennung auf physikalisch-chemischem Weg neutralisieren. Auch hat sich die Angabe, die Verbrennungsrückstände der Schlacke, die zum Teil unter Tage verfüllt werden, enthalte praktisch wenig bis keine Schadstoffe mehr, als glatte Fehlinformation erwiesen.

 

Presseerklärung zur Giftmüllverbrennung von Dr Willi Mast

Das Wahlbündnis AUF begrüßt den wachsenden Widerstand gegen die HCB-Verbrennung und auch gegen Giftmüllimporte allgemein. Ebenfalls unter dem Aspekt der Feinstaubbelastung und des Klimaschutzes müssten Müll- und Giftmüllverbrennung abgelehnt werden und der Einstieg in eine Kreislaufwirtschaft erfolgen. Aus diesen Gründen befürwortet das Kommunalwahlbündnis AUF die Resolution des Gelsenkirchener Rates ausdrücklich. Zwecks Informations- und Meinungsaustausch veranstaltet AUF-Gelsenkirchen eine Podiumsdiskussion zum Thema. Interessierte BürgerInnen sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung am 15.03.2007 um 19 Uhr in der Gaststätte "Zum Türmchen", Oststraße 41 in Gelsenkirchen-Erle teil zu nehmen (nähere Angaben hierzu unter www.auf-gelsenkirchen.de).

Mit freundlichen Grüßen und der Bitte um Veröffentlichung

Willi Mast