Oder:
"Widerstand gegen globale Giftmüllverbrennung"

"Die Resolution gegen die Giftmülltransporte, die jüngst im Rat der Stadt Gelsenkirchen beschlossen wurde, stellt sich nunmehr als Lippenbekenntnis dar. Die Politik der Diskrepanz in öffentlichen Reden und im nichtöffentlichen Tun wird fortgeführt - im Großen wie im Kleinen", betont Bezirksvertreter Günter Wagner von AUF-Gelsenkirchen. Er bezieht sich dabei auf das jetzt bekannt gewordene Abstimmungs-verhalten der SPD-Vertreter in der Abfallentsorgungs-Gesellschaft-Ruhr (AGR), in der diese "keinen Einwand gegen den Australien-Müll erhoben hätten" (WAZ vom 13.3.2007).
 
Pressemitteilung von Dr Günter Wagner zur Abstimmung über den Protest gegen die Giftmüllverbrennung

 

"Eigentlich sollte ich zufrieden sein, wenn politische Gegner sich selbst schlecht darstellen. Aber zu diesem Verhalten zum Protest gegen die Giftmüllverbrennung kann bei mir keine Freude aufkommen, obwohl - oder gerade weil - die entsprechenden Parteien damit eindeutig Stellung beziehen gegen Gesundheit und Leben der Bürger und für den Profit" empört sich der Vertreter von AUF, der sich bereits in der Recherche über den BP-Unfall in Horst als engagierter Umweltpolitiker einen Namen gemacht hatte. Das Aufzeigen von wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen in der öffentlichen Berichterstattung sei ausdrücklich zu begrüßen.

Günter Wagner ("Ich habe als Arzt immerhin täglich mit den vielfältigen, aus der Umweltverschmutzung resultierenden gesundheitlichen Problemen zu tun") nutzt die Gelegenheit, noch einmal herzlich einzuladen zur umweltpolitischen Veranstaltung von AUF-Gelsenkirchen "Widerstand gegen globale Giftmüllverbrennung" am Donnerstag den 15. März 2007 um 19 Uhr in der Gaststätte "Zum Türmchen", Oststr. 41 in Gelsenkirchen-Erle.

Auf dem Podium sind vertreten: Axel Köhler-Schnura, Koordination gegen Bayer Gefahren; Heinrich Breuckmann, Bürgerbewegung Kryorecycling und Kreislaufwirtschaft; Dr. Willi Mast, Arzt und sachkundiger Einwohner von AUF/PDS-GE im Umweltausschuss; Sabine Leopold, Ratsmitglied in Herten und ein Vertreter vom BUND ist eingeladen.