Die geplante Erweiterung des Steag-Kohle-Kraftwerks in Herne stößt bei AUF-Gelsenkirchen auf Kritik.

"Bei Umsetzung dieses Plans wird es zu einer gravierenden Erhöhung der Emission des Klimagifts CO2 kommen - von 5,756 Mio. auf 10,568 Mio. t pro Jahr. Angesichts des letzten UN-Klimaberichts und unter Berücksichtigung der vorhandenen technischen Alternativen ist der Ausbau bzw. Bau von weiteren 11 Kohlekraftwerken in NRW mit einer niedrigen Energieeffizienz nicht zu vertreten.", erklärt Dr. Willi Mast, Vertreter der Fraktion DieLinke.PDS/AUF im Umweltausschuss Gelsenkirchen. Außerdem resultiere aus der geplanten Kraftwerk-Erweiterung auch eine massive Erhöhung des Ausstoßes von Feinstäuben und anderen Schadstoffen, die bereits jetzt oftmals kritische Werte überschreiten und erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung haben.

Auf Grund der direkten Nachbarschaft ist Gelsenkirchen unmittelbar von der Planung betroffen. AUF-Gelsenkirchen erklärt sich solidarisch mit Bürgerprotesten in den Nachbargemeinden und hat eine Diskussion für den nächsten Umweltausschuss beantragt.

Pressemitteilung Dr. Mast