Angesichts der Trinkwasserqualität im Gelsenkirchener Süden sieht Dr. Mast von der Fraktion Die Linke/AUF sehr wohl Handlungs- und Beratungsbedarf auf kommunaler Ebene. Laut Presseberichten werden die Zielwerte für das krebserzeugende PFT immer wieder überschritten. Das Trinkwasser aus der Ruhr enthält ein Cocktail von zahlreichen weiteren Chemikalien und Medikamenten. Auch ist seit Jahren offiziell bekannt, dass die Kläranlagen des Ruhrverbands veraltet und die schlechtesten in NRW sind. Insbesondere die für den Süden Gelsenkirchens verantwortlichen Wasserwerke Essen-Horst weisen erhebliche Defizite auf.

Völlig unverständlich ist es deshalb aus Sicht der Fraktion Die Linke/AUF, wenn sich die Fraktionen von SPD, CDU und die Grünen trotz der öffentlichen Diskussion und auch der berechtigten Kritik von B. Höhn weigern, das Thema im Umweltausschuss zu behandeln. "Man darf sich auf keinen Fall mit vagen Versprechungen der Wasserwerke zufrieden geben, denn dies würde eine Vogel-Strauss-Politik auf Kosten der Gesundheit der Bürger bedeuten", erklärt Dr. Mast.

Willi Mast

Pressemitteilung zur Trinkwasserqualität