Die Landesregierung NRW handelte ganz im Sinne des Chemiekonzerns Bayer, als sie im März ´06 die "Lex Bayer" verabschiedet, die den CO-Pipeline-Bau und alle dazu von diesem Konzern erwünschten Enteignungen legalisierte. In dem Gesetz heißt es unter anderem, dass der Pipeline-Bau "perspektivisch die Voraussetzung (bildet), die Chemieparks im nördlichen Bereich (Scholven und Oberhausen) und im südlichen Bereich (Wesseling/Godrof) zu einem Kohlenmonoxid/Synthesegasverbund zu verknüpfen".

"Wir können also davon ausgehen, dass seitens des Betreibers eine Verlängerung der Trassenführung angedacht ist. Angesichts der unkalkulierbaren Risiken ist es erforderlich, dass sich die betroffenen Kommunen, also Gelsenkirchen und Gladbeck, auch bereits im Vorfeld mit diesem Thema befassen. Ich habe daher für die Fraktion AUF/Die Linke beantragt, dass auf der nächsten Umweltausschuss-Sitzung vom 6.3.08 die Verwaltung zur geplanten CO-Pipeline Stellung nimmt", erklärt Dr. Willi Mast, Vertreter im Umweltausschuss für AUF-Gelsenkirchen.

Willi Mast

CO-Pipeline