Liebe Freunde und umwelt-engagierte Mitbürger/innen,
im Namen von AUF möchte ich die Initiative ergreifen und Sie/Euch einladen, gemeinsam mit vielen anderen Umweltschützer/innen weltweit zum Weltklimatag am 1. Dezember 2012 in GE „Flagge zu zeigen“.
Gründe dafür gibt es genug:

Der Ausstoß an Treibhausgasen nimmt weltweit ungehindert zu, allein im Jahr 2011 um 3,2 %. Die Anzeichen für den beschleunigten Umschlag in eine globale Umweltkatastrophe nehmen zu.

Der Hurrikan Sandy und die wachsende Zahl von regionalen Klimakatastrophen geben uns einen „Vorgeschmack“... Wir müssen die Verantwortung auch auf für die kommenden Generationen übernehmen, dieser verhängnisvolle Entwicklung entgegenzutreten.

In dieser dramatischen Situation legt die Regierung den Rückwärtsgang ein bei der Energie- und Klimapolitik. Und die großen Energiekonzerne wie RWE, E-on etc. wollen weiter Kohle und Gaskraftwerke bauen und den weiteren Ausbau dezentraler umweltfreundlicher Energie blockieren. Selbst nach der Atomkatastrophe von Fukushima setzen diese Energiemonpole weltweit auf den Ausbau der Atomenergie.

Die „unkonventionelle“ Erdgasförderung (Fracking) im Münsterland durch Exxon Mobil und Co. - mit unabsehbaren Folgen für Boden und Trinkwasser - ist immer noch nicht endgültig vom Tisch.

In GE will sich die Stadtspitze für weitere 20 Jahre auf die Kooperation mit RWE/Ele festlegen. Dabei ist RWE einer der Hauptakteure in der Rolle rückwärts bei der „Energiewende“.

Der Weltklimatag ist also eine gute Gelegenheit, Stellung zu beziehen:

  • gegen die Vertragsverlängerung mit ELE/RWE
  • für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen – weltweit!
  • für eine verbindliche und drastische Verringerung des Ausstoßes von Klimagifte
  • gegen den ungehemmten Raubbau an unseren natürlichen Lebensgrundlagen!
  • für eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien und eine umfassende Wiederverwertung!

Wir wollen am 1.12. von 11 bis 13 Uhr auf der Bahnhofstrasse (Ecke Arminstrasse) eine vielfältige, ansprechende und mobilisierende Straßenaktion durchführen mit Rede- und Kulturbeiträgen, Info-Tischen etc. - von Organisationen und von Einzelpersonen, und freuen uns über Eure/Ihre Beteiligung,

mit herzlichen und solidarischen Grüßen
Willi Mast

Kontaktadresse für Rückfragen und Vorschläge: Günter Wagner, An der Rennbahn 2, 45899 Gelsenkirchen,
Tel.: 319 39 21, mobil: 0163 – 61 69 884, mailto: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!