Global und lokal handeln am Weltklimatag

Am morgigen 1.12. wird weltweit der Weltklimatag begangen. Das passt in diesem Jahr besonders gut zum Weltklimagipfel in Doha, der wieder einmal die globalen Probleme mit viel Pomp und für viel Geld zerredet. Kämpferische Organisationen, Initiativen und auch Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt stellen ihre Aktivität an diesem Tag in den Dienst des Schutzes der natürlichen Umwelt.

Heute kann man sich nicht mehr mit dem Slogan global denken und lokal handeln begnügen - man muss global denken und global und lokal handeln,“ so Monika Gärtner-Engel von AUF.

Im Sinne des praktischen lokalen Handelns haben sich einige AUF-Aktivistinnen etwas Handfestes ausgedacht: Täglich nutzen viele Jogger, Walker und Hundebesitzer die kleine grüne Lunge an der Stadtgrenze zwischen Gelsenkirchen-Horst und Essen (quer zur Harthorststraße). Doch „teilweise ist der schöne, wilde grüne Streifen total vermüllt“, beanstandet Monika Gärtner-Engel. Dies gelte vor allem rund um Bänke, an denen keine Mülleimer stehen. Deshalb werden die sich die Frauen morgen zwischen 7:30 Uhr und 8:30 Uhr mit Müllsäcken auf den Weg machen und als kleinen Beitrag zum Weltklimatag AUF-GE-putzt im Alltag praktizieren. Verbunden wird die Aktion mit der Forderung an Gelsendienste, an sämtlichen Bänken Mülleimer aufzustellen und regelmäßig den Müll an der Strecke zu entsorgen.

Nach der morgendlichen Aktion geht es dann natürlich und 11 Uhr auf die Bahnhofstraße zu den gemeinsamen, global ausgerichteten Aktivitäten gegen Klimakatastrophe, Zerstörung des Regenwaldes, für die Schließung aller Atomkraftwerke und die Förderung erneuerbarer Energien.