AUF-Verständnis von Bürgerarbeit

"Bürgerarbeit stelle ich mir an dieser Stelle doch etwas anders vor!" kommentierte der WAZ Redaktuer F. Pothoff das Fernbleiben von Monika Gärtner-Engel im HFBP zur zweiten Sitzung des Haushaltes. Journalismus stellen wir uns an dieser Stelle auch ganz anders vor, vollkommen anders. Ist es nicht wohlfeil, jetzt da die SPD mit absoluter Mehrheit zum Alleinherrscher von Gelsenkirchen gekrönt wurde, einer kleinen Opposition die Fähigkeit zur Bürgernähe abzusprechen? AUF arbeitet bürgernah, wie 15 Pressemitteilungen berichten, die  in der WAZ zuverlässig ihren Weg in den Papierkorb gefunden haben. Tatsächlich scheint es erhebliche Unterschiede im Verständnis von Bürgerarbeit zwischen WAZ und AUF zu geben. AUF Gelsenkirchen erklärt:

"Eine Sonderratssitzung kostet jede Menge unnötig Zeit und Geld! Wieso wird der neue Stadtbaurat nicht auf der bevorstehenden Ratssitzung gewählt?", so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete für AUF Gelsenkirchen. Perplex zeigt sich die Stadtverordnete auch angesichts der Tatsache, dass die Stadtverordneten kurz vor knapp mit der Vorab-Pressemitteilung und kurzer Info der Oberbürgermeisters am 5.9.2014 über das Ergebnis der Findungskommission informiert werden.

WAZ berichtet nur über DGB-Kundgebung - Gelsenkirchener Bündnis totgeschwiegen

Ein Leserbrief unserers Mitgliedes Anna Bartholomé: "Es ist gut, dass in Gelsenkirchen aus Anlass des Antikriegstags mehr Menschen auf die Straße gingen, als in den Vorjahren. Es ist gut, dass 100 Jahre nach Beginn des ersten und 75 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkriegs nicht nur nach rückwärts geschaut wurde, sondern die aktuelle Bedrohung durch Kriegsherde in Syrien, im palästinensischen Gazastreifen, im Irak und in der  Ukraine Thema waren.

Der Antikriegstag am 1. September in Gelsenkirchen war ein voller Erfolg. Etwa einhundert Teilnehmer waren zur Kundgebung gekommen und schlossen sich nach der Veranstaltung dem Demonstationszug zum Kriegerdenkmal am Grillo Gymnasium an. Dort fand noch eine Aktion statt.  Folgende Mitveranstalter nahmen teil: Die Vereinigung der Verfolgen des Naziregimes, die Linke, die MLPD, AUF Gelsenkirchen, Frauenzentrum Courage, die Deutsche Kommunistische Partei, Mitglieder des Frauennetzwerkes und verschiedene Künstler sowie Freidenker.

Samstag, 9. August 18 Uhr, Couragezentrum Essen, Goldschmidtstraße 3/Ecke Engelbertstraße

Ein umstrittener, vorbehaltloser Dokumentarfilm von Stefanie Landgraf und Johannes Gulde: Jugendliche aus Deutschland treffen Jugendliche aus Palästina und Israel um den Krieg in Nahost zu begreifen. Sie reisen gemeinsam durch das besetzte Westjordanland und durch Israel, treffen Betroffene beider Seiten und bekommen eine völlig andere Sicht auf die Dinge… "Der Staat Israel ist ein verwirklichter Traum", so der Holocaust-Überlebende Reuven Moskcovitz im Gespräch mit den Jugendlichen. "Tatsache aber ist, daß seine Fundamente nicht auf Liebe und Frieden gebaut sind.