Eine vollkommen richtige Entscheidung von Stefanie Blom und Björn Schwiderowski sich nicht für dieses Grundstück am Westfalenplatz 5 in der Resser Mark zu entscheiden. Das „Traumgrundstück“ hätte sich auf Dauer schnell zu einem „Alptraum“ entwickeln können. Das dann noch mit dem Preis seitens der Stadt runter gegangen wird klingt für mich so wie „Hauptsache weg mit dem Problemgrundstück“. Das Gelände muss „gründlich“ auf Kosten der Verursacher saniert werden. Und dann noch diese Aussage: „Dass das Grundwasser durch wasserlösliche PAK verunreinigt sein könnte, kann Ruppel zwar nicht völlig ausschließen, hält es jedoch für „eher unwahrscheinlich.“ Was bedeutet das für die Anwohner in der näheren Umgebung und deren Grundstücke, dem nahegelegenen Kinderspielplatz, unserem Trinkwasser? In Gelsenkirchen gibt es da so einige Grundstücke (z.B. ehemaliges Kokerei-Gelände in GE - Hassel), die ich äußerst bedenklich finde. Auch wenn angeblich „Grenzwerte“ eingehalten werden, bedeutet selbst das eine permanente Belastung der Umwelt, der Menschen, des Nervensystems mit gesundheitsschädlichen Stoffen. Das ist unverantwortlich, widerspricht der Fürsorgepflicht und darf auch nicht hingenommen werden.

Eckehard Osimitsch