WAZ unsachlich und schürt Konflikt

Der Artikel im Teil Buer/Horst/Westerholt vom 26.8.2014 "Straßenstrich: Anwohner sind sauer" ist ein Spiel mit dem Feuer! Hier wird eine aggressive Vorgehensweise gegen die Prostituierten an der Münsterstraße propagiert, die zur Eskalation führen kann. Aus den USA kennen wir die Formierung von Bürgerwehren, die – an der Polizei und den Behörden vorbei – sich formieren um ihre Position auf eigene Faust durchzusetzen.

Erst nichts fordern, dann wenig bekommen

Die Landeshilfen gegen die Stürmschäden fallen für Gelsenkirchen mager aus. NRW sagte Hilfen von einer Million bei 15 Millionen Gesamtschaden zu. Damit könne mal nicht mal die Infrastruktur reparieren, so Frank Baranowski. Auch Bottrop und Gladbeck bekommen wenig, aber immerhin mehr als Gelsenkirchen, ein Viertel ihres Schadens. „Die Leisetreterei der Verantwortlichen im Rat der Stadt rächt sich immer wieder bitter!", so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen und kritisiert, dass sämtliche Vorschläge von AUF abgebügelt wurden, wieder einmal:

Nach 15 Jahren kommt die Einsicht:So lange haben die Grünen immerhin gebraucht, um familienfreundliche Eintrittspreise für ZOOM zu fordern, oder auch: Positionen von AUF und damaliger PDS abzukupfern. B 90/Die Grünen hatten aktuell die Debatte für sozialere Eintrittspreise für die Tagesordnung des Hauptausschusses am 14. Februar beantragt – und wurden von der SPD abgewürgt. „Nun ja, wenn die Grünen jetzt die damaligen Vorschläge von AUF aufgreifen, so werden wir das rein sachbezogen auf jeden Fall begrüßen! 15 Jahre hat dieser Lernprozess gebraucht - aber was sind schon 15 Jahre gemessen an der Menschheitsgeschichte …?“ amüsiert sich Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF.

„Allen 66.066 Unterstützern, die die unsinnigen teuren Pläne des Messe-Umbaus gekippt haben, gratuliere ich herzlich zu diesem Erfolg! Auch das überparteiliche Wahlbündnis "Essen steht AUF" hat von Anfang an in Öffentlichkeit und Rat Stellung bezogen. Damit ist Essen vor einem teuren Großprojekt bewahrt worden, für das die Bürger die Zeche gezahlt hätten.

Dass sich nun eine breite Debatte um Bürgerbegehren und direkte Demokratie entfaltet, begrüße ich ausdrücklich. Sie ist dringend nötig!

Die demütigende Situation häuslicher Gewalt in einem Atemzug mit ‚Bagatellunfällen‘ zu nennen ist eine glatte Unverschämtheit!“

 Die AUF Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel hat sich in einem Brief an den Gelsenkirchener Polizeipräsidenten Rüdiger von Schönfeldt gewandt. Darin kritisiert sie entschieden die Überlegungen mehrerer Polizeipräsidenten in NRW (die WAZ berichtete am 15.8.2013), dass Polizei bei häuslicher Gewalt nicht mehr ausrücken wolle. Monika Gärtner-Engel bittet im Namen von AUF Gelsenkirchen den Polizeipräsidenten eindringlich, sich gegen dieses Vorhaben auszusprechen und es für Gelsenkirchen auszuschließen.