Mit einem Infostand und einem schon fast flächendeckenden Verteilen der AUF-Zeitung eröffnete AUF heute in der Neustadt seinen Wahlkampf. Hier leben viele unterschiedliche Nationen auf engem Raum und trotz mancher Konflikte gut zusammen. Die Geldverschwendung der Stadt-Spitze mit dem Hans-Sachs-Haus, die ungerechte Steuerpolitik zugunsten der Konzerne und Banken  und zulasten der Arbeiter und auch des Mittelstands waren immer wieder Thema – ebenso wie die schlechten Zukunftschancen der Jugend in unserer Stadt. Dass AUF auch aus einer Minderheitenposition viel bewegt hat in den letzten Jahren, war für einige neu.

Guter Start in die heiße Wahlkampfphase (Bezirk Süd) Ein Infostand auf der Karl-Meyer-Straße und die erste Straßen-Einsätze mit der druckfrischen "Steh-AUF-Zeitung" - so startete der Bezirk Süd in Rotthausen in die heiße Phase des Wahlkampfs. Positiv wurde von vielen Bürgern insbesondere die Initiative von AUF aufgegriffen, das traditionelle Volkshaus wieder mit Leben zu füllen und zu einem kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil zu entwickeln.


Volkshaus Rotthausen
Viele in unserem Stadtteil ärgern sich, dass im Volkshaus in den letzten Jahren fast nichts mehr los ist und das Gebäude herunterkommt. Der wunderschöne Saal steht seit Monaten leer. Selbst kleine Reparaturen sind schon ein Riesen-Problem. Und bei  der Stadtverwaltung ist offensichtlich niemand mehr zuständig! Deshalb lädt das Rotthauser Netzwerk nach Initiative von AUF Gelsenkirchen zum "Runden Tisch Volkshaus" ein, am Donnerstag den  8. Mai um 19:00 Uhr in der Gaststätte "Onkel  Hans". Alle interssierten Bürger, alle Vereine, Organisationen und Parteien sind herzlich willkommen. 

Antrag zur Stützmauer Hartmannstrasse: Der Antrag des Bürgervereins Rotthausen weist auf den unhaltbaren Zustand hin, dass die Stützmauer Hartmannstrasse seit Jahren mit einem Bauzaun abgesperrt wird, obwohl sich immer wieder Steine aus dem Mauerwerk lösen und bereits vor 2 Jahren eine Lösung des Problems zugesagt wurde. Laut Verwaltung liegt das Problem in der Insolvenz des Grundeigentümers – die Firma ist inzwischen gelöscht und es gibt auch keinen Insolvenzverwalter mehr. Die Sanierung würde die Stadt ca. 400 000 kosten. Eine Einsturzgefahr bestünde aber nach einer erfolgten Kernbohrung nicht.

Es ging zunächst um die Klageandrohung von K. Brandt gegen den Bezirksbürgermeister. Formal ging es um Fehler der Verwaltung bei der zunächst angestrebten Benennung des E. Käsemann-Parks. Im Kern ging es K. Brandt wohl mehr um eine inhaltliche Diskussion über die Bedeutung von Pf. Käsemann. AUF hatte bei früherer Gelegenheit als einzige Kraft in der BV inhaltlich positiv dazu Stellung genommen. Aus meiner Sicht ist die Klageandrohung aber die falsche Methode.