zur finanziellen Unterstützung der 2. Internationalen Bergarbeiterkonferenz
vom 2. bis 5. Februar 2017 in Ramagundam/Godavarikhani (Indien)

Samstag, 15.10.2016, 18 Uhr - Einlass: 17.30 Uhr

Eintritt (inkl. Büfett, Liveband u. Solidaritätsbeitrag), 15 Euro / 10 Euro (ermäßigt)

Kultursaal Horster Mitte, Schmalhorststraße 1a, 45899 Gelsenkirchen

161014 Einladung Solifest„Die 2. Internationale Bergarbeiterkonferenz hat das Ziel, die internationale Koordinierung und Kooperation der kämpferischen
und klassenkämpferischen Bergarbeiterbewegung der weltweit 21 Millionen Bergleute voranzubringen. Dazu gehört das gegenseitige Kennenlernen, voneinander lernen, das Vertrauen zueinander zu stärken und Schlussfolgerungen zu ziehen für die Höherentwicklung der Koordinierung.
Deshalb sollen alle wichtigen Fragen der Arbeit, des Lebens, der Kämpfe, der Organisation, der Umwelt, der Jugend und Familien, usw. Gegenstand der Beratungen und der Beschlüsse sein. Ein Kernstück der Konferenz wird die Beratung und Verabschiedung eines internationalen Kampfprogramms der Bergleute sein.“

Veranstalter:
Bergarbeiterinitiative „Kumpel für AUF“; Büro in GE: Schmalhorststraße 1c, 45899 Gelsenkirchen, Tel.: 0209 36174232
Homepage: www.minersconference.org

Mitveranstalter:
Kommunalwahlbündnisse „AUF Gelsenkirchen“, „NV AUF geht’s“ (Neukirchen-Vluyn), „Mülheim steht AUF“, „AUF Witten“

AUF Gelsenkirchen begrüßt die aktuelle Strafanzeige der Umweltorganisation BUND gegen die RAG. „Das Vorgehen der RAG ist unter verschiedenen Aspekten strafrechtlich relevant“, so Jan Specht, sachkundiger Einwohner für AUF im Umweltausschuss. „Auch nachdem die Gesundheitsgefährdung durch PCB bekannt war, hat die RAG PCB-haltige Öle noch jahrelang unter Tage eingesetzt. Auch nach Stilllegung von Bergwerken wurde versäumt, diese zu sanieren. Und ohne einen genehmigten Betriebsplan wurde damit begonnen, die PCB-verseuchten Schächte zu fluten, die Wasserhaltung zu zentralisieren und Grubenwasser direkt in die Gewässer des Ruhrgebiets zu pumpen“.

titelt die WAZ in Marl am 22.8.15 ihren Bericht über die Aktion der Bergarbeiterfrauen im Frauenverband Courage gegen die Schließung der Zeche Auguste Victoria in Marl.
Vor allem Frauen, aber auch einige Männer waren am 21.8. am 'Dicken Stein' in Marl Hüls zusammengekommen, um einen Protestmarsch zu Schacht 3/7 durchzuführen.
Der Text des Transparents 'Wir Frauen erheben unsere Stimme lautstark gegen die Schließung der Zechen!' war Programm: Lautstark und mit vielfältigen Plakaten und Forderungen bewegte sich der kleine Zug Richtung Zeche und wendete sich an die Marler Bevölkerung:

  • wir sind gegen die Schließungspläne der RAG
  • gegen die Verschlechterungen der Lebensqualität und die Gefährdung unserer Lebensgrundlagen durch Giftmülleinlagerung und Fracking
  • gegen die Rückfahrung der Wasserhaltung und damit der Gefährdung unseres Trinkwassers

150818 BergarbeiterfrauenWir dokumentieren diesen unterstützenswerten Aufruf des Frauenverband Courage. Der vollständige Aufruf mit detaillierteren Informationen kann hier heruntergeladen werden.

Sie wollen am 21.08. 2015 einen Marsch mit Kind und Kegel, Mann und Maus durch Hüls zu Schacht 3/7 machen. Sie wollen sich einmischen, denn die Schließung von AV geht uns alle an. Wenn wir Seite an Seite gemeinsam aufstehen, können wir etwas bewirken und den Kumpeln Mut machen. Es geht um die Zukunft unserer Kinder und unserer Umwelt. Mit den Schließungsplänen der RAG, geht eine ganze Industrie, es verschlechtert sich unsere Lebensqualität. Durch die Rückfahrung der Wasserhaltung und die Flutung der Zechen werden unsere Lebensgrundlagen durch Giftmülleinlagerung, PCB und nachfolgendem Fracking gefährdet.

Aufruf zum Internationalen Umweltkampftag am 6. Dezember 2014

Von unserer befreundeten Organisation, der Internationalen Bergarbeitergewerkschaft, der "International Coordination Group" erreichte uns folgender Aufruf, den wir hier gerne weiterverbreiten. "...Weltweit nimmt das Umweltbewusstsein unter uns Bergleuten und der Bevölkerung zu. In zahlreichen Regionen gibt es große Sorgen, aber auch heftige Kämpfe gegen die Zerstörung der Umwelt. Mutwillig betreiben einige wenige weltweit agierende Konzerne einen rücksichtslosen Raubbau an den Rohstoffen und der Natur nur um den maximalen Profit zu erzielen. Bei dem 34 Tage andauernden Streik von 13 500 Bergleute in der weltweit größten Steinkohle Zeche in El Cerrejon in Kolumbien Anfang 2013 wurden sowohl soziale Forderungen nach Lohnerhöhungen, nach besseren Gesundheits- und Arbeitsbedingungen als auch Forderungen für den Umweltschutz erhoben.