Corona: Flüchtlinge aus Hotspots retten - Abschiebung stoppen - SOFORT!

Soforthilfe für Flüchtlinge und Bewohner von Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Dieses Projekt wurde von Solidarität International ins Leben gerufen. Die Hilfe ist angesichts der tödlichen Bedrohung durch die Corona-Pandemie wirklich sehr dringend.

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Sofortige Auflösung und vollständige Evakuierung aller EU-Lager an den Außengrenzen Europas! Die EU muss zahlen – Europa ist reich genug! Aufnahme ALLER Flüchtlinge, nicht nur einer beschämend kleinen Anzahl – es gibt genügend Bereitschaft und Solidarität! Null Toleranz für Repressionen durch den griechischen Staat und faschistische Schlägertrupps! Gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge! Aussetzung aller Abschiebungen und Entlassung aller Gefangenen in den Abschiebegefängnissen!


Gerd Labatzki 1
Traditionsgemäß beginnt AUF Gelsenkirchen den 1. Mai Feiertag gemeinsam mit befreundeten politischen und kirchlichen Gruppen  - unter der  Führung des Sozialpfarrer Heisig - am Musiktheater und vor der eigenlichen Kundgebung des  DGB. Reden unserer Mitglieder sowie Ansprachen des Pfarrer Heisig und ein kleiner Gottesdienst waren das Programm.  Zuerst berichtete Gerd Labatzki über die prekäre Situation der Arbeitsplätze in Gelsenkirchen und den Kampf darum. Eine  Bildergalerie folgt am Ende des Beitrages.

Anschließend erzählte Jordanis Georgiou  bewegend über den Streik der griechischen  Stahlarbeiter in  2012 und deren empörende  Folgen für die Kollegen. Im April 2014 hat ein Athener  Gericht  24  ehemals Streikende zu 23 Monaten Haft verurteilt. Kaum vergleichbar, aber dennoch scharf, wurde Christan Link vom Arbeitgeber bedroht, wegen seiner Aussagen zum Giftmüll. Seine  Frau Christiane und Link selbst informieren über den aktuellen Stand des Berufsverbotes. Die  Jugend müsse von  früh für ihre Ausbildung kämpfen, dafür warb Lisa Gärtner von Jugendverband "Rebell". Nachdem Monika Gärtner-Engel auf die ganz unterschiedlichen Gruppen aufmerksam machte, die sich zum Kampf um Zukunft und Arbeitplätze zusammen geschlossen hätten, spielte die Band noch die Internationale und übergab  symbolträchtig das  offene Microphon an die kirchlichen Gruppen und den Sozialpfarrer Heisig, der die  Verantwortung der Unternehmer anmahnte. Seine Vorstellung von einer  Gro-Ko, einer großen Koalition, sei eine ganz andere, so seine kühne Behauptung. Sie bestünde aus dem neuen Papst Franzikus, der  Bibel und dem  DGB. Ein Gebet und geistliche Lieder mit Unterstützung des  Bergmannnskapelle Consol beschlossen die Veranstaltung. Dann schlossen sich AUF und die befreundeten politischen Gruppen der offiziellen  Demo  zum Neumarkt an. Anschließend waren wir am AUF Stand aktiv.
Hier klicken für die  Bildergalerie.

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