1. Wir repräsentieren als Kandidaten/innen von AUF Gelsenkirchen mit unserer Person die Grundsätze und Ziele von AUF Gelsenkirchen und stehen voll hinter ihnen!
  2. Wir entwickeln Eigeninitiative und Einsatz, um unsere Arbeit kompetent und überzeugend zu machen.
  3. Wir arbeiten in der praktischen Arbeit von AUF Gelsenkirchen mit.
  4. Wir legen regelmäßig Rechenschaft über unsere Arbeit von AUF Gelsenkirchen ab.
  5. Wir arbeiten uneigennützig, lehnen alle Privilegien und persönlichen Vorteile ab. Wir spenden Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder für AUF Gelsenkirchen oder gemeinsam festgelegte Projekte.
  6. Wir sind offen für Vorschläge und Kritiken und beziehen andere in die Arbeit mit ein.
  7. Wir arbeiten mit gegenseitigem Respekt verwirklichen und verteidigen die Überparteilichkeit

Von AUF Gelsenkirchen erwarten wir:

  1. Unterstützung, Beratung und enge Zusammenarbeit bei der Wahrnehmung der Aufgaben.
  2. Rückendeckung und Solidarität bei Angriffen auf unsere Arbeit und Person.
  3. Die Möglichkeit, Kosten und Verdienstausfall bei der Durchführung der Aufgaben, die AUF Gelsenkirchen uns stellt, abrechnen zu können und erstattet zu bekommen
  4. Ausbildung für die anspruchsvolle Tätigkeit als Kandidat/in, Hilfe bei der Pressearbeit und anderen Aufgaben, in denen wir selbst nicht so fit sind.

Wer dieser Tage durch Gelsenkirchens Straßen fährt oder läuft, wird von einer Vielzahl an Wahlplakaten der etablierten Parteien „angesprochen“ - oder auch nicht…

20200805 Wahlkampf SPD GEDa erklären die SPD-Kandidaten von ihren Plakaten, die illegalerweise schon einen halben Tag zu früh an zum Teil sehr gute Plätze verfrachtet wurden, sie seien „Echt Gelsenkirchen“. Da wirkt es doch recht gekünstelt, wenn Karin Welge sich als Platzwärtin der Arena präsentiert. Es gibt mehr als genug Sportplätze in Gelsenkirchen die Rasenpflege nötiger hätten.

Bergarbeiter Demo Bottrop IMG 6608Angesichts der zugespitzten Situation im Bergbau hatte ich für die 41. Ratssitzung am 12.12.2019 den TOP beantragt: 'Flutung der Zechen und Auswirkungen für die Gesundheit der Bevölkerung, Sachstand zum PCB-Monitorings der in die Emscher eingeleiteten Grubenwässer und zur Umsetzung der Empfehlungen im Abschlussbericht der Landesregierung NRW.'

Doch ohne jedes Argument wurde das mit den Stimmen von SPD, CDU Bündnis 90/Grünen und AfD abgesetzt“, kritisiert Jan Specht, Stadtverordneter für AUF Gelsenkirchen. Unterstützt wurde das Anliegen von den WIN und der Linken.

„Manche fragen sich vielleicht, ob Gelsenkirchen überhaupt von dieser Flutung betroffen ist. Dazu von mir ein klares JA – in mehrfacher Hinsicht. Die Flutung der Zechen ist eine voreilige, falsche und umweltgefährdende Maßnahme, die man entschieden ablehnen muss:
Erstens geht unwiederbringlich neben Stollen und Strecken auch die ganze Technologie zur Aufrechterhaltung eines Bergbaubetriebs verloren einschließlich der Fachleute, die diesen am Laufen halten. Die RAG hat das Versprechen aufgekündigt, dass keiner ins Bergfreie fällt, sie hat 200 Nicht-Anpassungsberechtigte zum Ende des Monats betriebsbedingt gekündigt. Ein Affront! AUF Gelsenkirchen steht mit tatkräftiger Solidarität an der Seite der Bergleute, die sich dagegen völlig zu Recht wehren und klagen. Zynisch äußert sich Bernd Tönjes im Interview mit der WAZ am 11.12.2019 und spricht von einem 'gelungenen sozialverträglichen Stellenabbau'! Er schiebt den Kumpels die Schuld in die Schuhe bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, die Leute müssten sich auch helfen lassen. Eine wahrlich vorweihnachtliche Botschaft!

Am 28.07.2020 berichtete die WAZ: „Krebszentrum warnt vor Finanznot“. Dazu schrieb AUF- Mitglied Wilma Mittelbach folgenden Leserbrief: „Als Betroffene kann ich es kaum fassen, dass ausgerechnet den Brustzentren in NRW Gelder gekürzt werden sollen, weil zukünftig nur noch Zentren förderungswürdig sein sollen, wenn sie „mindestens drei verschiedene Tumorarten“ behandeln können. Ich kann keine sachlichen, sondern nur wirtschaftliche (sprich: Profit) Gründe dahinter vermuten – auf Kosten vieler Frauen und ihrer Familien, des Pflegepersonals, der Ärzte und vieler ehrenamtlich engagierter Helfer und Helferinnen.

der WDR hat in Funk und Fernsehen das heiße Eisen aufgegriffen, wie den BP Werken in Gelsenkirchen eine Ausnahmegenehmigung seitens der Bezirksregierung erteilt wurde und Umweltauflagen umgangen werden.

Im Interview des WDR kamen u.a. Ingrid Lettmann/Aktionsbündnis gegen die Ölpelletverbrennung und Jan Specht/AUF zu Wort.

AUF Gelsenkirchen hatte im März mit dieser Pressemitteilung den Finger in die Wunde gelegt und freut sich, dass jetzt im WDR-Beitrag Klartext gesprochen wurde, inklusive einer Positionierung der deutschen Umwelthilfe.

Jetzt gilt es erst Recht, die Umweltforderungen für saubere Luft im Ruhrgebiet zu verstärken mit dieser Petition gegen die Ölpelletverbrennung, die nicht nur Gelsenkirchen betrifft, sondern auch die umliegenden Städte, die von diesen Belastungen betroffen sind.

 https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-bp-raffinerie-gelsenkirchen-belastet-luft-mit-stickoxiden-100.html

https://www1.wdr.de/nachrichten/stickoxid-kritik-raffinerien-100.html

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