Fracking 11.05.2014 zweite

Kumpel für AUF und AUF Gelsenkirchen laden zum Powerpointvortrag und Diskussion am  Sonntag, 11. Mai 2014, 11 Uhr ins Bistro des Kultursaals Horster Mitte Schmalhorstsraße 1c, Gelsenkirchen-Horst ein. Fracking  erzeugt Risse im Reservoirgestein in der Tiefe, um dort lagernde Gase zur Energieversorgung zu gewinnen. Der Bohrung werden Unmengen von Wasser und Quarzsand sowie bis zu 12 verschiedene Chemikalien zugesetzt, die das Grundwasser verunreinigen können. Kontakt: Walter Lindner, Schumannstraße 27, 46240 Bottrop, Tel.: 020141 / 775703, EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

AUF A4 2 Klimakiller Kopie


Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen fragt nach. Sie wendet sich mit einem Schreiben an das Umweltamt Gelsenkirchen und an den Oberbürgermeister : "Mit Entsetzen habe ich am Wochenende die Meldungen in der WAZ/in der Frankfurter Rundschau und anderen Zeitungen über den Austritt von Quecksilber aus Kohlekraftwerken verfolgt. Nach der Meldung der WAZ erfüllt nur die Eon-Anlage in Datteln die Grenzwerte, die in den USA gültig sind.

Solarmodul - Bild:Wikipedia„Dunkle Wolken über der Solarstadt“ schreibt die WAZ am 6.2. Was in dem Artikel fehlt, sind die erheblichen Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in Gelsenkirchen.

Weitgehend lautlos gegenüber der Öffentlichkeit hat Scheuten Solar seine Produktion von Photovoltaik-Anlagen eingestellt, und will die Gebäude verkaufen“, empört sich Anton Lenz, sachkundiger Einwohner für AUF Gelsenkirchen im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften (AWL). Von ehemals 235 Arbeitsplätzen ist nichts geblieben. Auch beiabakus solar wurde die Belegschaft von ca. 100 auf ca. 50 abgebaut.

Wenn man Müll verbrennt, entstehen giftige Stoffe wie Dioxine, Stickoxide, Furane und weitere. Wäre es da nicht besser den Müll statt zu verbrennen gleich zu recyceln? Am 2. April tagte der Betriebsauschuss Gelsendienste zu genau diesem Thema. Martina Reichmann hatte den TOP als sachkundige Bürgerin von AUF beantragt.

Nach einer Studie des Ökoinstituts Freiburg müssen die Städte und Ihre Entsorgungsbetriebe mehr für die Energiewende und Klimaschutz tun.

„Ich begrüße den – wenn auch reichlich späten – Sinneswandel der SPD, jetzt 100 % Ökostromanteil bei der Ausschreibung der Stromlieferung für städtische Gebäude zu fordern“ (WAZ vom 29.1.14), sagt Günter Wagner, sachkundiger Einwohner von AUF Gelsenkirchen im Verkehrs- und Bauausschuss.

„Die Stadt hätte schon längst diesen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Bereits im Mai 2011 habe ich den Antrag gestellt, den Ökostromanteil auf 100 % zu erhöhen“, so Günter Wagner weiter. Damals haben alle Parteien, auch Herr Melerski von den Grünen, diesen Antrag abgelehnt ohne irgendwelche sachlichen Argumente. Herr Melerski scheint das bereits verdrängt zu haben, wenn er jetzt behauptet, die „SPD setzt Grüne Ideen um“. (WAZ vom 30.01.14)