Zum WAZ-Artikel vom 10.07.2014 „Straßenstrich soll unterbunden werden“nimmt die AUF-Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel Stellung:

Wenn die Stadt Gelsenkirchen sich beschwert, dass die Prostituierten nicht mit dem kommunalen Ordnungsdienst sprechen – dann muss dieser wohl ausbaden, was die Stadtspitze verbockt hat,“ so Monika Gärtner-Engel.

Gärtner-Engel hat selbst die Erfahrung gemacht, dass die Frauen sowohl an der Adenauerallee, als auch an der Münsterstraße offen sprechen, wenn man sich vorbehaltlos und unter Berücksichtigung ihrer Interessen an sie wendet: „Ich habe selber mehrere Stunden mit den Frauen an der Münsterstraße gesprochen – jede einzelne war auskunftsbereit und brachte auch freimütig ihre Forderungen vor. Nur wenn man die Frauen diskriminierend behandelt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie nicht mit einem sprechen!“.

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl 2014 mit Vertreterinnen und Vertretern politischer Parteien. Wir laden Sie herzlich ein, zuzuhören, mitzudiskutieren und dabei zu sein: 13. Mai 2014 18:30 Uhr im Frauentreff Courage, Ringstraße 71, "Frauen wollens wissen!" Parteien versprechen viel - doch was halten wir Frauen davon? Für welche Frauenpolitik stehen die Parteien? Wie steht's mit Jugend und mit Arbeit, mit Migration, der Gesundheit, Rente, Umwelt? Viele Probleme bedrängen uns ... deshalb prüfen wir genau! Wir haben alle zur Wahl stehenden Parteien auf antifaschistischer Grundlage, aus Gelsenkirchen eingeladen, ihr Programm und ihre Politik vorzustellen und mit dem Publikum zu diskutieren."  Monika Gärtner-Engel, unsere Oberbürgermeisterkandidatin stellt sich dort auch vor.

Bild von der MahnwacheMitte Februar wurde die 23-jährige Madeleine aus Gelsenkirchen, Mutter einer 2-jährigen Tochter von ihrem Stiefvater und Vergewaltiger bestialisch ermordet, verscharrt in einem Erdloch.

Diese furchtbare Tat nahm der Frauenverband Courage zum Anlass vor der Montagsdemo eine Mahnwache zu organisieren.

Was besondere Empörung hervorrief war die Tatsache, dass der brutale Mörder, der auch Erzeuger der Tochter ist, 1 Jahr frei herumlaufen konnte, nachdem Madeleine ihn wegen sexuellem Missbrauch anzeigte und ins Frauenhaus flüchten musste.

Durch die vorgetragenen Lieder und kurze Reden schlossen sich immer wieder Frauen und auch Männer der Mahnwache an.

„Die Straßenprostitution und ihre Auswirkungen erfordern Lösungen – auf jeden Fall! Dazu ist aber viel mehr nötig, als einen Sperrbezirk einzurichten. Diese scheinbare „Lösung“ sehe ich kritisch und glaube nicht, dass damit die Probleme wirklich aus der Welt geschaffen werden. Erstens ist die Frage, wohin die betroffenen Frauen, die Prostituierten sollen, ob nicht eine Wanderungsbewegung ingang gesetzt und die örtliche Situation nur verschoben wird,“ so Martina Reichmann, AUF Gelsenkirchen.

HebammeDie Forderungen der Hebammen nach Berufssicherheit unterstütze ich voll und ganz!“, so Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen.

Was wäre die Geburtshilfe ohne die unentbehrliche Arbeit der Hebammen? Undenkbar, auf die Arbeit der freiberuflichen Hebammen zu verzichten, die berechtigt auf ihr Anliegen aufmerksam machen. Ihre buchstäblich zukunftsweisende Arbeit muss hohe Priorität genießen und gehört für mich auf den 8. März als Internationalem Frauentag! Dies nicht zuletzt, um die im Koalitionsvertrag zugesagten Verbesserungen für Hebammen Wirklichkeit werden zu lassen – bevor ein Finanzierungsvorbehalt das Ganze wieder in Frage stellt.