Corona: Flüchtlinge aus Hotspots retten - Abschiebung stoppen - SOFORT!

Soforthilfe für Flüchtlinge und Bewohner von Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Dieses Projekt wurde von Solidarität International ins Leben gerufen. Die Hilfe ist angesichts der tödlichen Bedrohung durch die Corona-Pandemie wirklich sehr dringend.

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Sofortige Auflösung und vollständige Evakuierung aller EU-Lager an den Außengrenzen Europas! Die EU muss zahlen – Europa ist reich genug! Aufnahme ALLER Flüchtlinge, nicht nur einer beschämend kleinen Anzahl – es gibt genügend Bereitschaft und Solidarität! Null Toleranz für Repressionen durch den griechischen Staat und faschistische Schlägertrupps! Gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge! Aussetzung aller Abschiebungen und Entlassung aller Gefangenen in den Abschiebegefängnissen!

200224 KarnevalKeine Frage für die fröhliche Fußtruppe von AUF und Freunden: Wir waren wie immer mit Feuer und Flamme beim Rosenmontagszumzug in Erle dabei! Mit den Ölpellets als Dauerbrenner und dieses Jahr auch der Fackel, mit der wir nicht lange fackeln. Ein ernstes Thema, das wir mit Witz und Humor auf die Schüppe nahmen. Vielmals sahen wir ein "Daumen hoch", wurden fotografiert, einer fragte, ob wir Aufkleber gegen das Abfackeln dabei haben.

Wie immer passte es beim AUF-Karneval prima zusammen, die Politik aufs Korn zu nehmen und das Feiern und die Fröhlichkeit nicht zu kurz kommen zu lassen. In das muntere karnevalistische Treiben reihten sich viele Närrinnen und Narren am Straßenrand zum tanzen und zur Polonaise ein. Die Kamelleverteiler von AUF hörte sehr oft ein "Danke" von den viele Kindern, die die Süßigkeiten persönlich übergeben bekamen.

Nach dem Zuch ging's weiter ins Jugendzentrum Che, wo eine heiße Suppe zum aufwärmen und der DJ mit heißen Rhytmen schon auf alle warteten. Wenn das Wetter auch nicht perfekt war - die Stimmung war's allemal. HelAUF!

191130 Auf JAF 2019Mit viel Schwung, Optimismus, Kultur und mit der Ehrung der „unerschrockenen Bürgern 2019“ fand am 24. November die Jahresabschlussfeier von AUF statt. Geehrt wurden dieses Jahr: Seda, eine mutige Frau und Tanzlehrerin, die Opfer eines fast tödlichen Mordanschlags durch einen Stalker wurde - und sich heute gegen die Gewalt gegen Frauen engagiert. Heidi Reske, die eine Bürger-Initiative gegen die Umweltbelastungen durch die Fa. Friedberg in GE-Rotthausen mitbegründet hat. Die Rebellgruppe, die die Initiative zu den FFF-Demos in Gelsenkirchen ergriffen hatte. Die Bürger-Initiative „Uns stinkt‘s“, die kompetent und städteübergreifend den Protest gegen die Erweiterung der Emscher Deponie organisiert. Und die Rechtsanwaltskanzlei Meister&Partner, die mit hohem Einsatz juristische Schützenhilfe gibt – auch bei brisanten demokratischen und antifaschistischen Auseinandersetzungen, wie z.B. faschistische Morddrohungen.

Der kulturelle Höhepunkt war der Auftritt einer rumänisch-griechischen Jugend-Flamencogruppe (s.a. Foto), die am Ende auch die Versammlung auf die Tanzfläche brachte.

Unerwartet viele – nämlich weit über 200 - Gäste nahmen teil am Empfang und an der Feier zur Verabschiedung seiner Ratsfrau Monika Gärtner-Engel und zum 20. Geburtstag von AUF.

„Viele Erinnerungen an die lehr- und erfolgreichen Jahre unser kämpferischen Kommunalpolitik wurden wieder lebendig. AUF und insbesondere unser „Power-Frau“ im Rat der Stadt haben sich viel Anerkennung verschafft – auch unter Kommunalpolitikern anderer Parteien und Persönlichkeiten unterschiedlicher Weltanschauung von Religion bis Revolution. Ob aus den beiden großen Kirchen, Stadtverwaltung, unterschiedlichen Vereinen, sieben (!) verschiedenen Parteien, Gewerkschaftern, Bürgerinitiativen, überparteilichen Partnerbündnissen und sozialen Bewegungen – kurz der gesamten sog. Zivilgesellschaft - kamen zahlreiche Grüße, Reden am offenen Mikrophon der Gratulanten. Wir sind stolz darauf, dass wir so ein klares Profil in Wort und Tat über 20 Jahre verwirklicht und damit und viele Menschen ermuntert haben, selbst aktiv zu werden. Und auch auf einen bestimmten Politikstil, der unseren Prinzipien und Standards entspricht und den unsere Ratsfrau verwirklicht hat – angriffslustig, schöpferisch, immer mit den arbeitenden Menschen verbunden, immer auf Augenhöhe mit anderen, kontrovers und streitbar und nie verletzend oder herbabwürdigend auch gegenüber den politischen Kontrahenten“, so die Vorstandssprecherin Dagmar Brettschneider.

In einem schönen kulturellen Rahmen – mit Jahres-Rückblick, Liedern, Klaviermusik, Kaffee und Kuchen - fand Ende November die AUF-Jahresabschlussfeier statt. Der Höhepunkt war tradtitionsgemäß wieder die Ehrung der „unerschrockenen Bürger 2018“: Geehrt wurden diesmal die Jugendlichen……., die sich trotz der Verweigerung der Gelder durch die Bezirksvertretung West nicht von der geplanten Fahrt zur antifaschistischen Gedenkstätte Buchenwald abhalten lassen. ….ein kämpferischer Kollege, der es sich auch nach der Schließung der Firma Wellpappe es nicht nehmen läßt, weiterhin auf der Straße und vor Gericht für seine Rechte und die Interessen anderer Arbeiter einzutreten. …., ein kurdischer Migrant aus Rojava/Nordsysrien, der sich für Völkerverständigung und internationale Solidarität und für einen friedlichen und demokratischen Aufbau in seinem Heimatland einsetzt. Und Constanze,eine Aktivistin der Umweltgewerkschaft, die unermüdlich und beispielhaft gegen die mutwillige Zerstörung des Weltklimas und der Umwelt kämpft.
„Die Ehrung war auch ein Spiegelbild der vielseitigen Tätigkeit von AUF und den Verbindungen zu vielen couragierten Bürgern unserer Stadt“, so die Vorstandssprecherin Dagmar Brettschneider.

Auch dieses Jahr werden bei der Jahresabschlussfeiner von AUF die „unerschrockenen Bürger 2018“ geehrt. Das sind Bürger/innen, die in besonderer Weise Zivilcourage und Mut bewiesen und sich für gemeinschaftliche Belange eingesetzt haben.

Die Feier mit kulturellem Programm, Kaffee und Kuchen findet statt am Sonntag 25. November um 16 Uhr, im Saal der Gaststätte Schacht III, GE-Horst, Koststrasse 8. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen.

Eine differenzierte Bestandsaufnahme, Schlussfolgerungen und die Schwerpunkte der künftigen Kommunalpolitik standen auf der Tagesordnung der Jahresmitgliederversammlung des Wahlbündnisses AUF am 20. April 2018.

„Es war eine Mitgliederversammlung in bewegten Zeiten: von der geplanten Schließung der Zeche Prosper über den Erhalt des St. Josef-Hospitals bis zu Umwelt- und Wohnungsfragen: Wir sind stolz, was AUF in Bewegung bringt. Der Tätigkeitsbericht des Vorstands und die Diskussionsbeiträge zeigten, dass AUF in verschiedenen Kernfragen der Kommunalpolitik Sprachrohr der Bürger ist und Trendsetter, wie bei der Zukunft der Bäderlandschaft“, so die Vorstandssprecherin Dagmar Brettschneider. Die Mitgliederversammlung beriet, wie die Segel gesetzt werden für die Stärkung der Basisarbeit.

Ein besonderer Schwerpunkt 2018 sind die gemeinsamen Aktivitäten mit der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF: Gegen die Schließung und Flutung der letzten Zechen – trotz eingelagertem Giftmüll und PCB. Auch die Mitarbeit im Internationalistischen Bündnis war Thema. Dieses Bündnis wurde 2016 gegründet gegen den Rechtsruck der Regierung. AUF wird seine Erfahrungen dort einbringen und mit vielen anderen die Kräfte bündeln - dafür gab es ein einstimmiges Votum.

Die Mitgliederversammmlung wählte einen starken Vorstand: Gudrun Blankenberg, Dagmar Brettschneider, Hans Broda, Hilde Broda, Ingrid Lettmann, Willi Mast, Helmut Tropmaier. In den erweiterten Vorstand wurden Monika Gärtner-Engel und Karl-Heinz Wittmann gewählt. Werner Luschtinetz wurde als Kassierer bestätigt und Anna Bartholomé und Violetta Heußner als Kassenprüferinnen.

161127 Ehrung unerschrockene 1Höhepunkt beim Jahresabschlussfest von AUF am 27..11. war auch dieses Jahr die Ehrung von „unerschrockenen Bürgern Gelsenkirchens“. Geehrt wurde eine Gruppe von Wellpappe-Kollegen – stellvertretend für die Belegschaft – für ihren mutigen Kampf gegen die kaltschnäuzige Betriebsschließung durch Dr. Palm von der Konzernleitung.
Geehrt wurde auch der „Freundeskreis Familie Lala“ - ein bunter Kreis von Mitarbeitern der Caritas, Bewohnern des Liebfrauenstifts, von Nachbarn, Freunden vom Frauenverband Courage, von AUF und der MLPD. Sie setzen sich gemeinsam dafür ein, dass eine bestens integrierte Familie, die alle hier arbeiten und ehrenamtlich tätig sind, nicht nach Albanien abgeschoben wird.
Als „unerschrockener Bürger“ ausgezeichnet wurde auch Dr. Al-Janabi, der sich ehrenamtlich um überwiegend syrische Flüchtlinge kümmert. Bis zu 100 Hilfe Suchende täglich hat er beraten und steht ihnen jederzeit als Übersetzer und Berater zur Seite.