jan specht web3 KopieDer „Brandbrief“ von OB Baranowski an Sigmar Gabriel geht genau in die falsche Richtung.
Die SPD ist doch sonst froh über jeden Euro Investitionen in Gelsenkirchen, aber bei umweltfreundlichen Investitionen hier am Standort Gelsenkirchen beugt man sich Konzerninteressen? Das ist unverantwortlich gegenüber Arbeitsplätzen und den Anwohnern, die schon lange über Lärm-, Licht, Schadstoff- und CO2-Emissionen klagen. Die 133 Millionen € Mehrinvestionen sind im Emissionsschutz sicher gut angelegt.“ so Jan Specht, sachkundiger Einwohner von AUF Gelsenkirchen im Umweltausschuss.

Erneuter Stromausfall führt zur offenen Verbrennung großer Mengen Erdöl-Produkte

jan specht web2Es ist gerade einmal etwas über ein Jahr her, dass im BP-Werk Scholven aufgrund eines Stromausfalls große Mengen abgefackelt wurden. Nun schon wieder. Anscheinend musste zu solchen
Maßnahmen gegriffen werden, um Schlimmeres zu verhindern. Bis nach Marl und Dorsten gab es zahlreiche Beschwerden über Lärm und Gestank und besorgte Anrufe bei der Feuerwehr. Hat BP aus dem letzten Vorfall keine Schlussfolgerungen gezogen? War das Abfackeln notwendig, oder wurden auf diese Weise halbfertige Produkte „entsorgt“?

Leserbrief zum Artikel „Gelsenwasser besorgt wegen geplanter Gasförderung“.

Ich finde die Bedenken von Henning Deters berechtigt, keine Gasbohrungen am Halterner Stausee zuzulassen. Zu recht betont er die potenziellen Gefahren, dass beim Bohren wasserführende Schichten verseucht werden. Der Mann weiß, wovon er spricht. Schließlich war er ja Manager bei Eon-Ruhrgas. Er gibt dem Protest derer Recht, die sich bereits jahrelang für das Verbot von Fracking einsetzen und Bedenken bei der konventionellen Gasförderung äußern. Möglichkeiten für alternative Energieerzeugung gibt es derweil genug. Wasser ist ein Lebensmittel – mit dem darf keiner leichtsinnig umgehen. Unsere Region ist bereits hochbelastet durch Giftmüll und PCB unter Tage.

Eckehard Osimitsch

Giftmuell extra TitelGiftmüll und PCB unter Tage gefährden das Trinkwasser!
Zu diesem Thema ist eine Extra-Ausgabe unserer Zeitung "Steh AUF" erschienen, die hier heruntergeladen werden kann.

Am Samstag 9. April 2016 beteiligen sich Mitglieder von AUF Gelsenkirchen aus Horst wieder bei GEputzt - der größten ehrenamtlichen Aktivität in Gelsenkirchen. Selbstverständlich macht AUF da mit!
Wie bereits in den letzten Jahren werden wir die Strundenstraße zwischen Kranefeld- und Poststraße vom Dreck befreien. Wir treffen uns zum Frühsport der besonderen Art um 7 Uhr an der Strundenstraße/Ecke Poststraße. Weitere fleißige Sammler sind gerne gesehen.